Versicherungswirtschaft: Digitalisierung für mehr Orientierung & Transparenz

Berlin – von Philipp Kielbassa.

Philipp KIelbassa, Head of Communications der schweizer Versicherungs-App Knip. Foto: Knip.ch

Philipp KIelbassa, Head of Communications der schweizer Versicherungs-App Knip. Foto: Knip.ch

Die Digitalisierung schreitet voran: 51 Millionen deutsche Internetnutzer ab 14 Jahren nutzen vorzugsweise digitale Kanäle zum Online-Shopping.

Auch die Bankfiliale der Zukunft wird mit 12,4 Zentimeter Höhe, 5,8 Zentimeter Breite und einem Gewicht von 112 Gramm auskommen müssen – denn schon heute nutzen etwa 37 Millionen Menschen Angebote und Apps zum Online-Banking.

In diesem Kontext stellt sich die Frage, ob auch die konservative Versicherungsbranche bereit ist, ihr Angebot zu digitaliseren?

Versicherung 2.0 – Der Versicherte im Mittelpunkt

Immerhin: 60 Prozent der deutschen Versicherten geben an, dass digitale Kommunikationskanäle künftig der Mittelpunkt der Interaktion zwischen ihnen und ihrer Versicherung sein werden – egal ob bei der Schadensmeldung, dem Vertragsabschluss oder der Beratung.

Für 72 Prozent der Versicherten ist die individuelle Beratung wichtig oder gar sehr wichtig; und das mit einer 24/7-Erreichbarkeit. Das Fazit fällt leicht: Die Versicherten differenzieren nicht mehr zwischen On- und Offline-Welt, sondern erwarten einen funktionsfähigen Omni-Kanal, in dem digitale und analoge Leistungen verschmelzen.

Knip: Digitaler Omni-Kanal für mehr Orientierung

Hier setzt Knip an: Die von uns geschaffene App ist mehr als die Essenz aller On- und Offline-Kompetenzen eines klassischen Maklers. Knip ist ein Navigator und ermöglicht seinen Nutzern eine leicht verständliche Übersicht und Analyse bestehender Versicherungen, Tarife und Leistungen. Wechsel, Kündigung oder Neuabschluss können papierlos über Knip vorgenommen werden. Dabei erkennt die App automatisch individuelle Sparpotenziale und Möglichkeiten zur Optimierung der Versicherungsleistungen.

Versicherungen online managen: Die Knip AG aus der Schweiz setzt auf die Chancen der Digitalisierung. Screenshot: knip.ch

Versicherungen online managen: Die Knip AG aus der Schweiz setzt auf die Chancen der Digitalisierung. Screenshot: knip.ch

Sie unterscheidet sich somit auch von gängigen Vergleichsportalen, die zwar auf den Preis optimieren, nicht jedoch Versicherungsleistung und Sinnhaftigkeit prüfen. Auch der sog. “Moment of Truth”, die fachliche und transparente Beratung, findet über Knip statt. Im Mittelpunkt stehen weder Provision oder Courtage. Einzig der Versicherte und seine individuelle Versicherungssituation zählt. Die Beratung macht sich dabei alle Vorteile der Digitalisierung zu eigen: Marktüberblicke und klare Bedarfsanalysen, sinnhafte Beratung und unkomplizierte Kommunikation bestimmen den Knip-Beratungsansatz.

Mehr Zeit für das Wesentliche

So individuell die Beratung ist, so flexibel ist auch ihre Ausführung. In der Regel werden Beratungsleistungen telefonisch oder vor Ort durchgeführt. Die unbekannte Telefonnummer im Display des Smartphones ist für viele Versicherte und Kunden ein steter Begleiter. Dabei werden Zeit und Selbstbestimmung zu einem immer wichtigeren Gut; quasi richtiger Luxus.

Die Digitalisierung ermöglicht es Knip, mehr Leistung mit mehr individuellen Freiraum zu verbinden. Wir beraten nur dann, wenn wir gefragt werden – und nur dann, wann es zeitlich machbar ist.

Datenschutz & Transparenz im Einklang

Knip ist bei der Schweizer Finanzaufsicht (FINMA) als Broker registriert und hat so die Möglichkeit, mittels Mandat alle Versicherungen anzusprechen – Knip kooperiert mit insgesamt 70 Versicherungshäusern in der Schweiz. Die Versicherungsgesellschaften profitieren vom Know-How im digitalen Bereich und haben die App schnell als Partner auf Augenhöhe und Chance für ihr Portfolio anerkannt. Für den Versicherten liegt der Mehrwert auf der Hand: Die Beratung erfolgt auf Basis von umfangreichen Marktdaten, welche unter Schutz der individuellen Daten von Knip erhoben werden können. Unser Ziel ist es, den Versicherungsmarkt in der Schweiz (später auch in Deutschland) transparenter zu machen. Hierfür wird Knip einen umfassenden Marktbericht erstellen und publizieren.

Fazit und Ausblick

Wir merken also, dass die Digitalisierung auch in der Versicherungsbranche angekommen ist. Unsere App ist gefragt und die Zahl der Nutzer wächst rasant. In naher Zukunft wollen wir unseren Marktanteil in der Schweiz noch deutlich steigern. Derzeit verwalten wir bereits Policen mit einem Volumen von mehr als 8 Mio. CHF. Im Laufe des Jahres werden auch Versicherte aus Deutschland die Möglichkeit haben, Knip herunterzuladen und zu nutzen.

Über den Autor

Philipp Kielbassa ist Head of Communications bei der Knip AG am Standort Berlin und „Digital Native“. Philipp Kielbassa kann man auch auf Twitter folgen.

Eine Antwort zu “Versicherungswirtschaft: Digitalisierung für mehr Orientierung & Transparenz

  1. Ich stimme zu, dass für den Kunden Apps immer wichtiger werden. Aber man sollte die Beratungsgespräche nicht außer Acht lassen. Der Kunde wünscht sich eine individuelle Beratung und die Versicherungsunternehmen bzw. Makler eine einfache und vor allem anwenderfreundliche digitale Lösung. Einen interessanten Artikel über Service Apps gibt es hier:
    http://www.insinno.de/das-ende-der-langeweile-service-apps-bei-versicherungen-wecken-interesse-bei-kunden/

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